St. Sebastianus Schützenbruderschaft

Balkhausen-Türnich von 1583 e. V.

Geistlicher Präses: Thomas Oster
Präsident: Franz Hermann



St. Sebastianus Schützenbruderschaft Balkhausen-Türnich
spendet 1.000 Euro in 2016 an die Messdienerinnen
und Messdiener von St. Rochus Türnich



Messdienerinnen, Messdiener und Schützen auf der Treppe vor St. Rochus – Foto: Peter Fries

Traditionell sammeln die Schützenbrüder der St. Sebastianus-Bruderschaft Balkhausen-Türnich im Verlauf eines Jahres, sei es bei den Jahresversammlungen, sei es im Mannschaftstraining, sei es bei gemütlichen Anlässen, intern für einen jährlich ausgelobten „guten Zweck“. So profitierten in der Vergangenheit u. a. evangelische und katholische Kindergärten, der Kirchbauverein ev. Lukaskirche Brüggen/Erft, die Jugendeinrichtung „CrossOver“ oder der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Türnich-Balkhausen. In 2016 sind es die Messdienerinnen und Messdiener der Pfarrgemeinde St. Rochus in Türnich.

Am 15. April 2016 trafen sich die Schützenbrüder, an der Spitze Schützenkönig Peter Brenig und Präsident Franz Hermann, und die Messdienerinnen und Messdiener mit Pastor Thomas Oster im Pfarrheim. Stellvertretend für alle Messdienerinnen und Messdiener haben Antonia Schütz, Annika Gemünd, Diana Müller, Lisa-Marie Wald, Lea Fitzen, Kai Kruse, Katharina Schütz, Anna-Maria Heise, Jasmin Kurfeld, Nina Schmitz, Nils Schäfer und Antonia Zillken für ein gemütliches Ambiente mit Schnittchen und Getränken gesorgt.

Bei der Übergabe der Spende betonte Franz Hermann die Bedeutung dieser „Sammelleidenschaft“ seiner Schützenbruderschaft: Standen bei der Gründung der Bruderschaft im Jahre 1583 die Schützen für den (Selbst-)Schutz der Bürger vor Gewalt und Raub, so sind es heute neben dem Brauchtum die Hilfe untereinander und die Unterstützung von Menschen, die sich an den verschiedensten Stellen der Gemeinschaft engagieren. Heute werden junge Menschen bedacht, die in der Kirche und der Gemeinde von St. Rochus vielfältige Aufgaben wahrnehmen. Diese Spende von 1.000 Euro ist daher ein Dankeschön und ein Ansporn, diesen Weg weiterzugehen – getreu dem Schützenmotto „Glaube – Sitte – Heimat“.



Aktuell 55 Messdienerinnen und 25 Messdiener, 9 bis 24 Jahre jung, kümmern sich um die liturgische Begleitung von Messe und kirchlichen Amtshandlungen. Dazu gehört auch frühes Aufstehen und zusätzliches Proben. Ein Höhepunkt ihrer Arbeit im Jahr ist, wenn sie zahlreich als „Sternsinger“ ab dem 6. Januar bei Wind und Wetter ausschwärmen, um ihrerseits für den Kampf gegen Hunger und Elend in der Welt Geld zu sammeln. Weitere Aufgaben sind Tannenbäume abholen und Menschen in ihrer Arbeit im Garten unterstützen - gegen einen kleinen „Obulus“, der voll und ganz der eigenen Jugendarbeit wie Filmabende, Singen und Musizieren und Jugendleiterkurse zugutekommt. Auch auf den Pfarrfesten sind sie präsent.

„Gleichzeitig gibt es aber auch Aktionen, wie unsere Messdienerfahrt, die schon seit vielen Jahren bestehen, und einfach ein Muss sind“, so Lisa-Marie Wald und Antonia Zillken in ihren Dankesworten an die Schützenbrüder. „Mit Ihrer großzügigen Spende unterstützen Sie deshalb unsere Gemeinschaft und dafür möchten wir Ihnen nicht nur im Namen der Leiterrunde, sondern im Namen der gesamten Messdienergemeinschaft danken. Wir haben eine ganz besonders exklusive Messdienerfahrt geplant: Wir fahren in ein Survival-Camp!“
„Nicht, dass wir das bei Pfarrer Thomas Oster bräuchten“, so wird anschließend augenzwinkernd erzählt, „wir wollen vielmehr an diesem Wochenende unser Zusammengehörigkeitsgefühl weiterentwickeln und unsere Gemeinschaft lebendig halten.“

Fazit dieses schönen Abends: Es machte viel Spaß, sich mit den jungen Menschen über ihre Gedanken und Vorstellungen auszutauschen. Phantastisch ist, dass sich so viele Kinder und Jugendliche unter dem gemeinsamen Dach der Pfarrkirche St. Rochus zusammenfinden und einen großen Teil ihrer Freizeit gemeinsam verbringen und gestalten. Dabei übernehmen sie nicht nur füreinander Verantwortung, sondern auch für gesamte Gemeinde St. Rochus, nicht zuletzt mit ihren liturgischen Aufgaben bei der Messe. Die Spende 2016 ist an der richtigen Stelle angekommen, fanden die Schützenbrüder, und ünschten nicht nur für das „Survival-Camp“ weiterhin viel Freude.

Dietmar Reimann
04/16